OMAS GEGEN RECHTS DEUTSCHLAND-BÜNDNIS

Bremen/Twistringen 13.02.2023

Wie seit letztem Sommer jeden Montag um 19.00 Uhr waren die Rechten wieder in Twistringen auf der Straße. Der regionale Widerstand des Bündnisses „Wir sind mehr“ wurde am 13.2.23 noch einmal von drei Bremer OMAS unterstützt. Auf das laute Auftreten der Rechten mit viel Getröte, dem Abspielen der russischen Nationalhymne und Rufen wie: „Grüne an die Ostfront“ gab es engagierte Reaktionen von einer etwa gleich starken Gruppe (40 – 50 Personen).

Wir trauern um 

EVELINE

Sie war eine OMA der ersten Stunde hier in Kassel.

Durch ihre große kommunikative Kompetenz hat sie für uns den Kontakt zur Bündnisgruppe gehalten. Und immer wieder Berichte und Anregungen eingebracht.

Ihr Engagement gegen Rechts hat vielen von uns Mut gemacht.

Wir werden Sie vermissen. 

Die OMAS GEGEN RECHTS in Kassel

Bremen/Twistringen: Gemeinsam gegen AfDler, Reichsbürger, Querdenker und Nazis am 06.02.23

Anfang Februar erreichte uns ein Hilferuf der Gruppe: WIR SIND MEHR aus Twistringen, sie zu unterstützen.

Seit 27 Wochen demonstrieren dort Querdenker, AFDler und Neonazis lautstark jeden Montagabend für „Freiheit, Frieden und Selbstbestimmung“. Am Montag sollte eine Gegendemonstration/Mahnwache unter dem Motto: „Gemeinsam gegen die AfD“ stattfinden und sie baten um Unterstützung. Vier Bremer OMAs und ein OPA GEGEN RECHTS machten sich auf den Weg.

Angeführt von einem stadtbekannten Nazi tauchte eine aggressive etwa 30-köpfige Gruppe mit Deutschlandfahnen, einer Wirmer Fahne, die von den Reichsbürgern verwendet wird, AfD Plakaten und lautstarken Pfiffen und Trillern auf und skandierte Sprüche wie: „Grüne an die Ostfront“ oder „Grüne Scheiße Endstation“. (Die Initiatorin der Gruppe „Wir sind mehr“ ist eine Politikerin von den Grünen).

Auch wenn die Gegendemonstranten deutlich in der Überzahl waren, etwa 70 Personen und auch lautstark mit Trillerpfeifen dagegenhielten, hatte die Szenerie etwas Beängstigendes.

Mit Zufriedenheit nahmen wir zur Kenntnis, dass der Bürgermeister des Ortes sich am nächsten Tag in einer Videobotschaft ausdrücklich gegen diese Verrohung, dieses antidemokratische Verhalten aussprach. Wir können nur hoffen, dass die Demokraten im Ort sich weiter gegen solche Umtriebe wehren und werden sie gegebenenfalls weiter unterstützen.

Bremen: Mahnwache am 04.02.23 zum Gedenken an die Opfer des Naziregimes

Unsere monatliche Mahnwache gestalteten wir an diesem Tag im Gedenken an die Opfer des Naziregimes, insbesondere des Holocausts. Gleichzeig war uns wichtig, die Menschen auch zum Handeln aufzufordern gegen jede Form von Hass und Hetze, Diskriminierung und Ausgrenzung.

Mit dem Megafon versuchten wir, den vorbeigehenden Menschen unsere Anliegen nahezubringen, unsere lautstarken Lieder erregten viel positives Interesse. Die Resonanz war wohltuend.

Im Anschluss wurden die innenstadtnahen Stolpersteine geputzt und dann haben wir uns zusammengesetzt.

Eine Gruppe unserer OMAS war vorher bei einer Kundgebung der Gruppe „BREMEN FOR IRAN“, bei der die Aufnahme des IRGC, die iranische Revolutionsgarde, in die Terrorliste der Europäischen Union gefordert wurde.

Danial Ilkhanipour, SPD und Mitglied der Hamburger Bürgerschaft hielt eine beeindruckende Rede. Dass wir nicht nachlassen sollen, an der Seite des Iran zu stehen, für diese Menschen, aber auch für uns und die Stabilität der ganzen Region.