Auch bei der Klima-DEMO zeigen wir „Flagge“
Das Foto sagt alles!

Das Foto sagt alles!

Hallo, ihr lieben OMASgegenRECHTS aus Bremen und UMZU!
Gestern in Bremen am Grasmarkt und heute in Achim haben wir OMASgegenRECHTS unsere letzen Marktaktionen vor der Wahl durchgeführt.
Die OMAS aus Achim, die bei der Marktaktion heute wiederholt und sehr nachdrücklich auf den Klimastreik am Freitag verwiesen haben, werden am Freitag mit Schildern und Banner um 15.00 Uhr auf dem Achimer Marktplatz und auch singend mit dabei sein.


Die Bremer OMAS treffen sich um 9.50 Uhr am Kolonial-Denkmal (Elefanten) mit etwas umgearbeiteten Schildern.
Für die, die die ganze Strecke nicht mitlaufen können, ist jetzt die Route auch online auf der FFF-Webseite sowie nähere INFOS unter: https://fridaysforfuture-bremen.de/ zu finden.

Auch deshalb ist es uns wichtig, regelmäßig in der Bremer City präsent zu sein.
Für den 2. September 2021 hatte die AfD in Darmstadt eine Wahlkundgebung auf dem Messplatz angekündigt.
Als Gegenkundgebung hatte das Darmstädter „Bündnis gegen Rechts“ eine Demonstration zum und anschließende Kundgebung auch auf dem Messplatz angemeldet.
Eine Handvoll OMAS der neu gegründeten Regionalgruppe Darmstadt traf sich mit den anderen Gruppen, um an Demonstrationszug und Kundgebung teilzunehmen. Die Wetterau unterstützte.
Der große Messplatz war zweigeteilt: die Polizei hatte in großzügigem Abstand zur Gegenkundgebung einen Kreis mit Mannschaftswagen gezogen, mit ebenfalls großen Abständen zwischen den Fahrzeugen.
Gnädig gezählt waren etwa 20 Personen bei der AfD zu sehen, gegenüber ca 400 Demonstrierenden beim Gegenprotest. In den Reden der überwiegend jungen Menschen wurden die OMAS erwähnt und mit viel Beifall bedacht, und in einzelnen Gesprächen wurde Freude geäußert, dass es sie nun auch in Darmstadt gibt.
Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen… (Primo Levi)
Wir erneuern unseren Aufruf vom 1.8.2021 und stellen uns am 29.8.2021 wieder als sichtbarer Schutz und ein öffentliches Zeichen vor das Mahnmal der ermordeten Juden Europas.
Gegenwärtig mobilisieren führende Köpfe der Querdenker für das Wochenende 28.8. und erneut 29.8.21 nach Berlin. Sie setzen dabei auf „Spontandemonstrationen“, melden ihre geplanten Demonstrationen nicht an, sie behaupten: „Keine Demo, keine Kundgebung – nur wir.“
Verbündete von Querdenker*innen und anderen Verschwörungsideolog*innen und rechtsoffenen Gruppierungen und Parteien sind bereits am 1.8.21 durch Berlin gelaufen, obwohl ihre Versammlungen wegen des Infektionsschutzes verboten worden waren, denn sie hatten bereits im Vorfeld angekündigt, sich nicht an Auflagen halten zu wollen.
Am 1.8. durchbrachen sie mehrfach Polizeiketten, wendeten sich gegen Menschen, die Masken trugen und versuchen seither noch deutlicher, sich als „Widerständler“ und „Freiheitskämpfer“ innerhalb einer Diktatur darzustellen. Auf dem Videoportal der Querdenker werden nach wie vor auch antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet.
Die mobile Beratung gegen Rechtsextremismus schätzt ein: „Die angekündigten Versammlungen haben durch die hohe Aggressivität vieler Teilnehmender ein Gefahrenpotential. So war bei größeren Events aus dem „Querdenker“-Milieu in der Vergangenheit regelmäßig eine hohe Grundaggressivität feststellbar. Mehrfach kam es auch zu Ausschreitungen. Auch am Wochenende ist eine mögliche Beteiligung von gewaltbefürwortenden und gewaltsuchenden Rechtsextremen, aber auch von radikalisierten Verschwörungsgläubigen nicht unwahrscheinlich. Das Potenzial rechtsextremer Gewalttäter_innen in Kombination mit der massiven Umsturz-Rhetorik in Reden aus dem „Querdenker“-Milieu sowie dem Selbstverständnis vieler Teilnehmender, sich im Kampf gegen eine Diktatur zu befinden, birgt für Personen, die als Feinde ausgemacht werden, die Gefahr von Anfeindungen und gewalttätigen Übergriffen im Umfeld der Veranstaltungen.“
Wir lassen das Auftreten der Querdenker*innen nicht unwidersprochen und setzen ein Zeichen, denn immer wieder ist es bei ihren Versammlungen und Aufmärschen zum Zeigen antisemitischer Symbole gekommen. Auch vor dem Mahnmal der ermordeten Juden Europas kam es mehrfach zu Provokationen, die live ins Internet gestreamt wurden. Aus einer Demonstration heraus rief am 21.4.21 ein Demonstrant: „Mahnmal der Schande!“ Ein bekannter Rechtsextremer filmte sich vor dem Mahnmal mit dem Tagebuch der Anne Frank.
Wir werden deshalb am 29.8. erneut vor dem Mahnmal der ermordeten Juden Europas stehen. Bitte unterstützt uns und zeigt mit uns, dass nicht wieder geschehen darf, was geschehen ist. Wir erinnern und mahnen, der Holocaust war ein unvergleichliches Verbrechen!
Die Pandemie ist nicht vorbei! Wir halten Abstand und schützen uns gegenseitig – Masken sind selbstverständlich!
Kommt am 29.8.21 ab 11:00 Uhr zur Kundgebung!
Ort: Ebertstr / ab Ecke Behrenstr. /Richtung Hannah-Ahrendtstr.
OMAS GEGEN RECHTS Berlin /Deutschland-Bündnis und
Anwohner*innen Initiative für Zivilcourage gegen Rechts
Hier noch der Aufruf als PDF: Aufruf 29 August-Berlin
Immer wieder montags marschieren die „Freiheitsboten“ aus Achim, Verden und Rotenburg durch Rotenburg. Jetzt reicht es uns. Wir OGR aus Achim, Verden und Bremen sind gestern nach Rotenburg gereist, um gegen diesen unsäglichen Aufmarsch zu demonstrieren. Wir waren nicht alleine.

Ein junger Mann der Antischwurbler-Aktion ist extra aus NRW angereist, um gegen die Verschwörungsschlaumeier zu demonstrieren. Das freut uns sehr!
Auch der Bürgermeister der Stadt Rotenburg hat sich zu uns gesellt, um seiner Freude über unseren Protest Ausdruck zu verleihen. Ach und: Die Sonne schien auch, damit wir entspannt singen konnten. So hallte es über den Pferdemarkt: „Keiner will sie haben! Keiner will sie haben!“

Am Mittwoch, d. 21.07.21 von 11.00-13.00 Uhr positionierten sich Achimer OMAS GEGEN RECHTS zu einer Mahnwache unter dem Motto (frei nach Adorno):„Wir befürchten nicht die Rückkehr der Faschisten, sondern die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten!“ auf dem Achimer Wochenmarkt.

Die Reaktionen der Marktbesucher*innen waren durchweg positiv.
So suchten viele Mitbürger*innen das Gespräch, versorgten sich mit dem mitgebrachten Infomaterial oder zeigten per Daumenrecken ihre Zustimmung und Solidarität. Besonders auffallend waren die durchweg positiven Reaktionen junger Menschen. Einen Tag nach dem Gedenktag zum 20.07.1944 war dies für die Teilnehmerinnen der Mahnwache eine große Freude und Bestärkung darin, weiterhin aktiv auf dieGefahren von rechts aufmerksam zu machen.

Neun OmasgegenRechts trafen sich am Freitagnachmittag zu ihrer ersten Wahlkampfaktion gegen die AfD.
Routiniert wurden Transparente, Schilder und Soundanlage auf einer kleinen Grünfläche neben dem Lichthaus, gegenüber dem Einkaufszentrum, aufgebaut.

Der Impfbus, eine Impfaktion im Lichthaus und die freitäglichen Shoppingfans sorgten für viel Publikum, welches überwiegend positiv auf uns reagierte.
Die Umgebungsgeräusche waren deutlich störender als vor dem Rathaus, aber als einige sangesfreudige Omas ins Mikrofon tönten, war auch dieses Problem gelöst.
Unsere kleine DIN 5 Flyer wurden verteilt, haben sich als gut verwendbar, sowohl vom Format, als auch vom Inhalt herausgestellt.
So gab es Gespräche und Diskussionen mit Passanten und vor allem auch viel Zuspruch der jugendlichen Generation.
Alles in Allem war die Waterfront ein guter Einstieg, weiter geht’s am Dienstag in der Berliner Freiheit.

Moin Ladys,
hier ist der Link , mit dem frau sich bei Europunkt einwählen und ab 3.5.21 das Video abrufen kann.
Das Video wird im Rahmen des „Europamonats“ in Bremen nur auf der Webseite „Europapunkt“ gezeigt.
Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!
LG
die OGR-Bremen
Bundesweite Plakataktion der OMAS GEGEN RECHTS Deutschland-Bündnis – die Bremer OMAS waren dabei
Am 11.04. haben wir Omas in Bremen zwischen 20:00 -22:00 mehr als 100 große
und kleine Plakate* geklebt.
Sie wurden von drei Teams in den Stadtteilen Neustadt,
Innenstadt, Peterswerder und Schwachhausen an öffentlichen Gebäude und im
öffentlichen Raum angebracht: am Rathaus, Brücken, Parteibüros der verschiedenen
Parteien und…..
Die Resonanz von Passanten war sehr positiv und die Aktion hat uns viel Spaß und
Lust auf neue Aktionen dieser Art gemacht!
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