OMAS GEGEN RECHTS DEUTSCHLAND-BÜNDNIS

Apropos Verein

Apropos Verein 1
dies ist die Vereinsgründung der OMAS GEGEN RECHTS im entfernten Nagold im Schwarzwald im März 19, mit zwei OMAS, Anna Ohnweiler und Heike Arnold – und ansonsten Mitgliedern des Nagolder Gemeinderates, zu dem auch Anna gehört. Federführend war ein CDU-Mitglied. Ausschnitte aus dem Zeitungsbericht des Schwarzwälder Boten: „Nagold „Omas gegen rechts“ wird Verein
Von Schwarzwälder Bote 06.03.2019 – 16:39 Uhr.
Bei der Vereinsgründung von „Omas gegen rechts“ – links im Bild die Vorsitzende Anna Ohnweiler Foto: Ohnweiler Foto: Schwarzwälder Bote
Nagold. In diesen Tagen trafen sich zehn „Omas“ und „Opas“, um in einer Sitzung den Verein „Omas gegen rechts“ Deutschland als Dachverband aller in Deutschland agierenden Omas gegen rechts-Gruppen zu gründen.
Der in Vereinsgründungen schon geübte Nagolder Stadtrat Thomas Baitinger(CDU), der schon vorher zur Erstellung der Satzung das Wesentliche beigetragen hatte, bereitete die Sitzung gut vor, fungierte dann auch noch als Versammlungsleiter, so dass innerhalb von knapp zwei Stunden sowohl die Satzung einstimmig angenommen wurde als auch die beiden Vorsitzenden des Vereins gewählt werden konnten.“
So weit erstmal zum Thema „Verein“. Die beiden Vorsitzenden waren Anna Ohnweiler und Heike Arnold.
Apropos Verein 2
die Vorgeschichte kennt ihr: siehe der gemütliche Schwarzwälder Bote über die Gründung.
Wir, die OMAS des Deutschland-Bündnisses (aber auch alle anderen OMAS) wurden davon völlig überrascht , legten in privaten Mails an Anna Ohnweiler, aber auch durch Posts in ihrer OMAS GEGEN RECHTS in Deutschland-FB-Gruppe Protest ein, der aber – wie immer in dieser Gruppe – gelöscht wurde und die Schreiberinnen gesperrt wurden. Wir schrieben auch einen Leserbrief an den Schwarzwälder Boten, den Anna Ohnweiler aber vereiteln konnte. (Als Kommentar ist er aber noch dort).
Jetzt ist der Verein beim Stuttgarter Amtsgericht zugelassen, Anna und Heike werben nun massiv um Beitrittserklärungen zu dem Verein.
Unsere Kritik an diesem Verein:
1. Er wurde federführend von Teilen des Nagolder Gemeinderats gegründet , ein Kreis, der sich für die Gründungssitzung schnell mal einmalig für diese Sitzung zu OMAS UND OPAS GEGEN RECHTS formierte. Laut unserem Grundsatzprogramm sind wir aber eine überparteiliche Bewegung und nicht Mitglieder von Gemeinderäten.
2. Der Verein wurde ohne jede Absprache mit den OMAS in den Regionalgruppen gegründet – und als Nachfragen kamen und auch jetzt noch kommen, wurden sie und werden sie ,auch jetzt noch, nicht beantwortet, sondern gelöscht, die Schreiberinnen gesperrt oder sogar bei Facebook gemeldet (in der FB-Gruppe OMAS GEGEN RECHTS in Deutschland.). Wir betonen in unseren Programmen und Aktionen immer wieder unseren Ruf nach demokratischem Handeln – diesen Verein betreffend (und auch die autoritären Maßnahmen der Adminas der OMAS GEGEN RECHTS in Deutschland betreffend) widerspricht das fundamental wesentlichen Zielen, hinter denen die OMAS stehen.
3. Dieser Verein wurde als Dachverband für alle OMAS in Deutschland gegründet – hat sich also einen Namen gewählt, der einfach falsch ist. Da nie jemand gefragt wurde, ob er/sie solch einen Verein überhaupt will, im Gegenteil , bei der Gründung heftiger Widerstand kam, vertritt dieser Verein auf keinen Fall die OMAS in Deutschland, vielleicht die OMAS in Nagold (Anna Ohnweiler,1. Vorsitzende) und die OMAS in Frankfurt (Heike Arnold, 2. Vorsitzende).
4. Pressesprecherin der deutschen OMAS GEGEN Rechts ist auch nicht Gertrud Graf/Berlin (sie wurde wieder ohne jede Absprache von obigen Vereinsvorsitzenden als Pressesprecherin eingesetzt). Unsere Regionalgruppen sind autark und regeln ihre Pressekontakte selbst.
5. In seiner Satzung bezeichnet sich dieser Verein als politisch „neutral“, die OMAS sind zwar überparteilich, aber niemals „neutral“, sondern ganz klar gegen Rechts“!
Liebe Regionalgruppen – ihr müsst selbst entscheiden, wie ihr dazu steht. Aber bitte diskutiert das!
Gerda Smorra (damalige Mitbegründerin der OMAS GEGEN RECHTS in Deutschland und Mitbegründerin der OMAS GEGEN RECHTS Deutschland Bündnis)

Kurzbericht zur Kundgebung vom 03. März 2020

unter dem Motto „Evakuiert die Inseln!“ auf dem Bremer Marktplatz.

Die Aktion zur Situation der Flüchtlinge in Griechenland fand am Dienstagmittag statt.

„Die EU-Staaten müssen sofort humanitäre Hilfe leisten und dürfen Griechenland nicht länger alleine lassen“, hieß es in dem Aufruf zu der Aktion.

Grenzen auf – Leben retten

Zu der Kundgebung erschienen 12 OMAS GEGEN RECHTS Bremen und mischten sich unter die circa 280 Teilnehmer.

Bremens Umweltsenatorin, Maike Schaefer (Grüne), Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne), die Bremer SPD-Vorsitzende, Sascha Aulepp, und Die Linken-Fraktionsvorsitzende in der Bremischen Bürgerschaft, Sofia Leonidakis, sprachen auf der Kundgebung.

Nach den Redebeiträgen löste sich die Versammlung aufgrund des kalten Windes recht schnell auf und ein paar OMAS gingen in die nahe gelegene Markthalle, um etwas Warmes zu sich nehmen.

Wir OMAS haben aufgrund der Erkältungszeit nicht gekuschelt. Das durften dann unsere Schilder in der Markthalle nachholen

Gruß Elke

Demonstration #FightFortressEurope in Bremen am 05.03.2020

 

Anlass: Wieder sterben Menschen an EU-Grenzen,

wieder werden schutzsuchende Menschen zum Druckmittel,

wieder die Türkei, die erpresst,

wieder die EU, die die Festung Europa aufrecht erhält.

wieder gewalttätige Übergriffe auf Flüchtende.

Wir wollen unsere Trauer, Wut und unser Entsetzen über die europäischen Verhältnisse gemeinsam auf die Straße tragen!

Nach Ansprachen setzte sich ein circa 400 Personen starker Demozug in Richtung Am Markt in Bewegung. Drei OMAS GEGEN RECHTS waren mit zwei Schildern, einer Weste und mehreren Buttons, letztere sind an Interessierte verschenkt worden, dabei.

 

In Höhe Wulwestraße wurde gestoppt und es folgten erneut Ansprachen. Auf dem Marktplatz kam die Demonstration mit einer Abschlussrede zum Ende und löste sich friedlich  auf.

Es ist schön, dass Demonstrationen, die vom Viertel aus los gehen trotz hoher Polizeipräsenz friedlich bleiben. Keine Seite fühlt sich provoziert. Vielen Dank.

 

Gruß Elke

OgR Bremerhaven und Umzu

 

Omas als Stammtischkämpferinnen

Wie verhalte ich mich angesichts rassistischer Pöbeleien und wie reagiere ich auf dumpfe Stammtischparolen? Diese und andere Fragestellungen wurden in dem, sehr empfehlenswerten, informativen und interessanten Workshop „Ausbildung zum*r Stammtischkämpfer*in“ behandelt. Das Tagesseminar wurde organisiert von Arbeit und Leben Bremerhaven e.V. in Kooperation mit dem DGB Stadtverband Bremerhaven. Unser Referent, Hardy Kowalzik führte uns mit einer Informationssequenz an das Thema heran und erarbeitete mit uns anhand von Rollenspielen und regem Erfahrungsaustausch, wie wir auf rassistische und rechte Verhaltensweisen reagieren können.

Ein Mut machendes Seminar!

Da so viele von uns Interesse bekundet haben, findet ein zweites Seminar statt:

Tagesseminar

Das kennen wir doch: Rechte Sprüche im Bus verschlagen uns die Sprache? Rechtspopulistische Parolen, ob in der Zeitung, im Fernsehen oder in der Schlange an der Supermarktkasse hängen uns zum Hals raus? Und zu Hause ärgern wir uns darüber, dass uns nichts Passendes dazu eingefallen ist und wir nicht den Mund aufgemacht haben. Das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ setzt hier an, mit einem Seminar für Stammtischkämpfer*innen, das zeigt, was wir rechten und rassistischen Parolen entgegensetzten können.
Unser Teamer von „Aufstehen gegen Rassismus“ setzt sich gemeinsam mit den Teilnehmer*innen mit gängigen rechten und rassistischen Parolen auseinander und erarbeitet gemeinsam, wie auf diese reagiert werden kann. Gleichzeitig bietet der Workshop aber auch Raum für Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit das Gelernte in praktischen Übungen umzusetzen.
in Kooperation mit dem DGB-Stadtverband Bremerhaven
Ausbildung zum*r Stammtischkämpfer*in
Referent Hardy Kowalzik
Termin Sa. 28.03.2020 | 10.00 h bis 16.30 h
Tagungsort Gewerkschaftshaus|27576 Bremerhaven
Hinrich-Schmalfeldt-Str. 31 b| Tel.: 0471/922 31-0
Kostenbeitrag frei
Anmeldung unter 0471/922 310| über unsere Homepage| oder per Anmeldeabschnittwww.arbeitundleben-bhv.de

www.arbeitundleben-bhv.de

Omas in Bremerhaven und Umzu

 

Beeindruckende Aktivist*innen

Der Verein für Literatur und Politik Bremerhaven, kurz LituPol, hatte am 13.2.20 zu einem Abend mit drei Aktivist*innen von Fridays for Future eingeladen: „Fridays for Future und der Klimawandel“ war das Thema. Moderiert wurde der Abend von Eberhard Pfleiderer.

Zunächst beleuchtete die bremische Aktivistin Frederike Oberheim in einem Impulsreferat die Entwicklung und die Ziele der Bewegung. Die Studentin beeindruckte mit ihrem fundierten Wissen und konnte auch einzelne kritische Fragen souverän beantworten. Anschließend berichteten die Bremerhavener Schüler*innen Yette Strauss und Phil Hempel von den Aktivitäten und Plänen von Fridays For Future Bremerhaven.

Schließlich wurde unter Einbeziehung des Publikums über die Potentiale dieser neuen Bewegung und die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit diskutiert.

Die Bremerhavener Aktivist*innen berichteten von verschiedenen Plänen und Ideen für die nächste Zeit, schilderten aber gleichzeitig die Problematik des Zeit- und Personenmangels. Hier kamen die OMAS GEGEN RECHTS Bremerhaven und Umzu ins Spiel und boten bei passenden Gelegenheiten Hilfe in verschiedenster Form an – ein Angebot, über das sich die Aktivist*innen sehr freuten und das sie gerne annehmen möchten.

atu

Nach den Morden in Hanau

Am Samstag, den 22.02.2020 trafen sich die Omas um 14 Uhr vor dem Hauptbahnhof. Mit 9 Personen waren wir vor Ort. Und natürlich unser neues Banner dabei. Die Busse, die vom HbF zum Marktplatz fahren sollten, wo die Auftaktveranstaltung stattfand, waren leider so voll, dass wir in den letzten Bus nicht mehr reinkamen und 1,5 km bis zum Marktplatz laufen mussten. Das fing schon gut an. Am Marktplatz haben wir noch einen Platz hinter der Bühne bekommen, wo man die Reden sehr gut verfolgen konnte. Es war bedrückend zu hören wir die Träume so vieler junger Menschen zerstört wurden. Ein Redner sagte sehr bedeuteten:“Es waren Deutsche, sie waren alle hier in Deutschland geboren, sind in Hanau aufgewachsen, in den Kindergarten gegangen, zur Schule und wollten hier ihr Leben gestalten. Sie waren ein Teil dieser Stadt, ein Teil von uns“ Eine andere Rednerin sagte: „Sie haben hier gearbeitet, hier ihre Steuern bezahlt und niemandem etwas getan“
Bedrückend war, als die Familienangehörigen auf die Bühne kamen, die Bilder der Getöteten hochhielten und die Massen die Namen aller Getöteten wiederholten. Diese Menschen und ihre Geschichten und Gesichter waren präsent. Viele liefen mit Bildern dieser Menschen bei dem anschließenden Demonstrationszug mit.

Wir waren überwältigt von der Anteilnahme. Die Veranstalter haben 2.000 Menschen erwartet. Über 4.000 Menschen sind gekommen. Der Demonstrationszug lief die Tatorte ab. Unterwegs wurden wir immer wieder gebeten anzuhalten, weil uns die Menschen fotografieren wollten. Viele der Menschen mit Migrationshintergrund haben wohl das 1. Mal etwas von Omas gegen Rechts gehört. Sie haben sich informiert, unsere Visitenkarte mitgenommen und sich mit uns fotografieren lassen. Sie haben sich bedankt, dass wir an Ihrer Trauer teilnehmen. Uns war es wichtig ein Zeichen zusetzen. Die Demokraten in Deutschland halten zusammen! #Hanau hält zusammen

Infostand in der Bad Nauheimer Innenstadt

Am Samstag, den 15. Februar hatten die Wetterauer Omas einen Infostand in der Innenstadt von Bad Nauheim aufgebaut. In den zwei Stunden hatten wir Gelegenheit mit vielen Interessierten über unsere Aktionen zu reden. Etliche Buttons wechselten gegen eine Spende den Besitzer. Eine Dame kam, fand unseren Stand super, fragte ob wir Spenden nehmen, gab uns einen 20 Euro Schein und sagte wie wichtig unser Engagement sei. Eine weitere, aus einem der angrenzenden Geschäfte, nahm Flyer zum kopieren und auslegen mit. Ein Kind sagte, als es unseren Stand sah: „Oma da musst du hin, das ist was für dich“. Eine ganze Familie kam zu uns, die Teenager kramten ihr Kleingeld zusammen und wollten Buttons uns Aufkleber. Jede Oma und die beiden Opas die „Standdienst“ machten konnten gute Gespräche führen und uns so bekannt machen. Wir konnten viele erreichen, die sonst nicht in den Sozialen Medien unterwegs sind. Ein gelungender Vormittag, den wir im März in Büdingen (NPD Hochburg!) wiederholen möchten.