Aktionstag der #Seebrücke – OMAS GEGEN RECHTS werden laut
Wir sind alt, aber nicht stumm – in diesem Sinne erheben wir unsere Stimmen – wir nehmen die Situation nicht hin!
Wir sind alt, aber nicht stumm – in diesem Sinne erheben wir unsere Stimmen – wir nehmen die Situation nicht hin!
Am heutigen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus haben viele von uns Bremer OMAS GEGEN RECHTS erneut Stolpersteine geputzt und geschmückt und mit dem Spruch: Nie wieder! versehen. Diemal haben wir jeweils wohnortnah einzeln oder in Tandems ausgewählte Stolpersteine besucht. Durch die geteilten Photos wurde es doch auch eine gemeinsame, verbindende Aktion.




Vergangene Woche wurde in Ranstadt (Wetterau) ein 18-Jähriger im Streit tödlich verletzt.
Die NPD hatte angekündigt am gestrigen Dienstag eine „Mahnwache“ abhalten zu wollen um auf eine, ihrer Meinung nach, mit der Tat »zusammenhängende verfehlte Ausländerpolitik hinweisen«.
Mitschüler und weitere Demonstranten, darunter die Omas gegen Rechts Wetterau organisierten eine Gegendemonstration. Darauf hin zogen die wenigen NPDler ab.
Wir OMAS GEGEN RECHTS Bremen haben uns einer Initiative des Bündnisses angeschlossen und am 16.01.2021 einen Brief an die EU Abgeordneten Frau Katrin Langensiepen von den Grünen, David McAllister von der CDU und Dr. Joachim Schuster von der SPD
verschickt.
Schreiben an die EU Abgeordneten
Seit einiger Zeit tourt die „Frauen Bustour“ durch Deutschland und versucht Menschen zum Widerstand gegen die Pandemie-Maßnahmen der Bundesregierung zu mobilisieren.
Am 14. Januar plante diese Frauenbustour einen Lichterspaziergang in Karben.
Die OMAS gegen Rechts – Regionalgruppe Wetterau konnte kurzfristig eine Gegendemonstration bei der Stadt Karben anmelden. Unterstützung erhielten wir OMAS von der Wetterauer antifaBi. Mit ihnen zusammen stellten wir eine Gegendemonstration, die mehr als dreimal so stark war wie die Teilnehmerzahl der Frauenbustour – ein starkes Zeichen für #wirsindmehr.

Die OMAS GEGEN RECHTS veranstalteten am 05.12.2020 eine Mahnwache vor der Glocke in der Bremer Innenstadt
Anlässlich der vom Verwaltungsgericht und Oberverwaltungsgericht Bremen und zuletzt am gleichen Tag auch vom Bundesverfassungsgericht verboten Coronaleugner-Demo, bezogen sich die OMAS GEGEN RECHTS bei ihrer monatlichen Mahnwache, die immer am ersten Samstag im Monat um 13 Uhr stattfindet, auf ihre Kritik und Ablehnung von Veranstaltungen dieser sogenannten „Querdenker“, da diese von den Rechten unterwandert und instrumentalisiert werden. Und es war auch gut so, denn die Querulanten waren trotz Verbotes massenweise in der Stadt eingetroffen.




In Wortbeiträgen, die entweder vorher aufgenommen oder direkt gesprochen wurden, stellten sich einige der anwesenden 26 OMAS GEGEN RECHTS vor und erklärten ihre Motivation, sich in dieser Gruppe zu engagieren.
Auf Schildern und Transparenten kam die Meinung der Gruppe recht deutlich zur Geltung.



Alles selbstverständlich mit Abstand und Masken.

Omas und Opas gegen Rechts übergaben der Initiative des Friedberger Burggymnasiums #staywithmoria Sachspenden.
Hallo Jana aus Kassel,
wir wissen gar nicht, ob wir Sie auf diesem Wege erreichen können. Aber wir wollen es versuchen. „Wir“ sind die „OMAS GEGEN RECHTS aus Kassel“ und wir möchten gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen. „Wir“ sind zwar nicht alle echte Omas. Die meisten von uns könnten aber locker Enkel*innen in Ihrem Alter haben. Deshalb fällt uns das „Sie“ auch schwer. Dürfen wir mit „Du“ weiterschreiben?
Wir OMAS gehören zwar nicht mehr zu den Zeitzeugen der Nazi-Zeit und des Holocausts, aber wir alle sind mit Eltern groß geworden, die in dieser dunklen Zeit in Deutschland gelebt haben.
Für uns bedeutet es sehr viel, in der freiheitlichen Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland groß geworden zu sein. Wir konnten uns als Frauen ausprobieren ohne staatliche Bevormundung. Wir konnten einen Beruf ergreifen, am öffentlichen Leben teilnehmen. Wir bestimmen mit!
Jeder darf durch freie Wahlen die Regierung mitbestimmen. Und die gewählte Regierung hat die Aufgabe, Entscheidungen zu fällen, die alle angehen. Wie jetzt in der Pandemie.
Sehr ungern würden wir mit Trillerpfeifen lautstark widersprechen, wenn Du vorhättest, Deinen falschen und dummen Vergleich mit Sophie Scholl in Kassel zu wiederholen. (Bei männlichen Rednern, deren rechtsextremistische Reden uns dumm und gefährlich erscheinen, haben wir das schon gemacht.)
Du findest uns im Netz: Omas gegen Rechts Deutschland-Bündnis
Deine OMAS GEGEN RECHTS aus Kassel am 26. November 2020
omas-gegen-rechts-kassel@posteo.de
In der Sendung Frau TV des WDR war am Donnerstagabend 22.15 Uhr ein Bericht über die OMAS GEGEN RECHTS, der in der Mediathek weiterhin zu sehen ist.
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